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Website-Checkliste für Kleinbetriebe: Die 10 wichtigsten Punkte

Tim-Louis Rieck5 Min Lesezeit

Eine gute Website für deinen Betrieb braucht nicht viel, aber das Richtige. Diese 10 Punkte sind Pflicht. Wenn deine aktuelle Website auch nur einen davon nicht erfüllt, verlierst du Kunden. Die Liste ist bewusst kurz gehalten, kein Marketing-Sprech, nur das was wirklich zählt.

Die 10 Punkte

1. Impressum

Gesetzliche Pflicht nach § 5 DDG. Ohne Impressum riskierst du eine Abmahnung. Name, Adresse, E-Mail und Telefonnummer müssen draufstehen. Bei einer GbR alle Gesellschafter. Das ist in 10 Minuten erledigt und schützt dich vor unnötigem Ärger.

2. Datenschutzerklärung

Die DSGVO verlangt eine Datenschutzerklärung auf jeder Website. Darin steht, welche Daten du erhebst, warum und wie lange. Klingt kompliziert, ist es aber nicht: Für die meisten Kleinbetriebe reichen Hosting, Kontaktformular und ggf. Karten-Einbindung. Wichtig ist, dass die Seite von überall erreichbar ist, am besten über den Footer.

3. Funktioniert auf dem Handy

76 % der lokalen Suchen passieren auf dem Smartphone. Wenn deine Website auf dem Handy nicht funktioniert, verlierst du drei von vier Besuchern. Texte müssen lesbar sein, Buttons groß genug zum Tippen und nichts darf seitlich rausragen. Teste es selbst: Öffne deine Website auf dem Handy und schau ob alles passt.

4. Lädt unter 3 Sekunden

Nach 3 Sekunden Ladezeit verlassen über die Hälfte der Besucher die Seite. Besonders Baukasten-Websites laden oft 4-6 Sekunden, weil sie unnötig viel Code mitschleppen. Google bewertet langsame Seiten schlechter. Schnelle Seiten ranken besser und verkaufen mehr.

5. Bei Google gefunden werden

Wenn jemand "Friseur Lübeck" oder "Café in meiner Nähe" sucht, sollte dein Betrieb auftauchen. Dafür braucht jede Seite einen aussagekräftigen Titel mit Ortsangabe, eine kurze Beschreibung und saubere Überschriften. Keine Raketenwissenschaft, aber die Grundlagen müssen stimmen.

6. Kontaktdaten sofort sichtbar

Telefonnummer, Adresse, Öffnungszeiten. Sofort sichtbar, nicht erst nach drei Klicks. Am besten im Header oder ganz oben auf der Startseite. Wer dich anrufen will, sollte dafür keine 30 Sekunden suchen müssen. Auf dem Handy: Telefonnummer als klickbarer Link, damit man direkt anrufen kann.

7. Aktuelle Preise und Leistungen

Nichts ist frustrierender als eine Website mit "Preise auf Anfrage" oder einer Leistungsliste von 2019. Deine Besucher wollen wissen was du anbietest und was es kostet. Zeig es ihnen direkt. Das spart dir außerdem Anrufe von Leuten die sich nur nach dem Preis erkundigen.

8. Echte Fotos

Stock-Fotos mit lächelnden Models erkennt jeder sofort. Sie wirken austauschbar und bauen kein Vertrauen auf. Echte Fotos von deinem Betrieb, deinem Team und deiner Arbeit zeigen wer du bist. Die müssen nicht perfekt sein, aber echt. Ein gutes Handy-Foto bei Tageslicht schlägt jedes Stock-Bild.

9. Google Business Profil

Kostenlos, in 30 Minuten eingerichtet und einer der größten Hebel für lokale Sichtbarkeit. Dein Betrieb erscheint direkt in Google Maps und bei lokalen Suchergebnissen, mit Öffnungszeiten, Fotos und Bewertungen. Wenn du nur eine Sache aus dieser Liste umsetzt, dann diese. Wie genau das geht, erklären wir in unserem Schritt-für-Schritt-Anleitung.

10. Kein Cookie-Banner nötig

Cookie-Banner nerven. Und sie sind nur nötig wenn deine Website Tracking-Cookies setzt, also Google Analytics, Facebook Pixel oder Google Fonts vom CDN lädt. Wenn du darauf verzichtest, brauchst du kein Banner. Das ist angenehmer für deine Besucher und datenschutzrechtlich sauberer. Mehr dazu in unserem Artikel über DSGVO ohne Cookie-Banner.

Was du NICHT brauchst

Genauso wichtig wie die Pflichtpunkte ist zu wissen was du dir sparen kannst. Diese Dinge klingen gut, bringen aber den meisten Kleinbetrieben nichts:

  • Chatbot: Kein Mensch will mit einem Bot reden wenn er einfach anrufen kann. Für lokale Betriebe mit überschaubarem Anfragevolumen reine Spielerei.
  • Newsletter: Erst sinnvoll wenn du regelmäßig etwas zu erzählen hast und eine Leserschaft aufgebaut hast. Am Anfang reicht ein gutes Kontaktformular.
  • Social-Media-Feed auf der Website: Lädt externe Scripte, macht die Seite langsam und sieht meistens halbgar aus. Verlinke lieber auf dein Instagram-Profil.
  • Animationen um der Animationen willen: Fliegende Texte und wackelnde Buttons beeindrucken niemanden. Sie lenken ab und machen die Seite langsamer. Dezente Übergänge: ja. Feuerwerk: nein.

Nächster Schritt

Geh die 10 Punkte durch und prüfe deine aktuelle Website. Wenn mehr als zwei Punkte fehlen, lohnt sich ein Neustart. Wir bauen Websites für lokale Betriebe, die alle 10 Punkte ab Werk erfüllen. Faire Festpreise, kein Abo-Dschungel.

Was eine professionelle Website kostet, haben wir in unserem Artikel Was kostet eine Website 2026? aufgeschlüsselt. Und wenn du direkt loslegen willst: Schreib uns. Erstberatung ist kostenlos.

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Tim-Louis Rieck

Gründer & Webentwickler bei riecktm

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